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Robben über Robben am Cape Cross

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Robben über Robben am Cape Cross

Tag 12: Sossusvlei - Cape Cross - Vingerklip

Nördlich von Swakopmund befindet sich das Cape Cross. Dort ist die größte Robbenkolonie der Welt, es sind etwa 180.000 Stück.

Die Robben fressen etwa soviel Fisch täglich, wie ganz Deutschland. Hier errichtete Diego Cao im Jahre 1486 zu Ehren des portugiesischen Königs ein Kreuz. Er war wahrscheinlich der erste Europäer auf südwestafrikanischem Gebiet.

Das Wasser ist wegen des kalten Benguelastroms aus der Antarktis sehr nährstoff- und fischreich. Der Name Cape Cross geht auf Diego Cao zurück, der hier als erster Europäer 1485 landete.

Weiter geht die Fahrt über Henties Bay, dem “Badestrand” von Swakopmund, weil in Swakopmund das Wasser mit 16°C zu kalt ist.

Nächster Zwischenhalt ist die Wolframminenstadt Uir, Tagesziel ist die Vingerklip Lodge.

Auf dem Farmgelände befinden sich die Vingerklip, ein 30m hoher Felsen, ebenfalls kann man die Ugab Terrassen sehen, die nicht von ungefähr an das Monument Valley in den USA erinnern.

Ugab Terrassen, das namibische Monument Valley, Vingerklip und Landschaft darum

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Twyfelfontein, fast wie bei John Wayne

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Orgelpfeifen

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Pferdestärken an einer Wasserstelle

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Verbrannter Berg

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Versteinerter Wald

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Allein der Ausblick von der Vingerklip Lodge ist schon eine Reise nach Namibia wert. Wer hier nicht war, der hat ein wichtiges Stück Namibia vergessen.

Tag 13: Damaraland

Westlich von der Vingerklip Lodge geht es in Richtung Twyfelfontein (“zweifelhafte Quelle”), wo mindestens 500 Jahre alte Felsmalereien vorhanden sind.

Die Felsmalereien befinden sich auf einer Anhöhe, von der man einen herrlichen Ausblick auf die umgebende Landschaft hat.

Oben angekommen denke ich fast, ich bin doch in einem Western und unten kurvt gerade John Wayne um die Ecke (siehe Bild links).

Die im Jahre 1953 entdeckten Felsmalereien stellen Malereien der Buschmänner dar. Die meisten der 2000 1-3mm tiefen Gravuren dürften ein Alter von 500 bis 10000 Jahren haben.

Ganz in der Nähe von Twyfelfontein liegt auch der verbrannte Berg (nicht zu verwechseln mit dem Brandberg, dem höchsten Berg Namibias).

Hier drangen in das Schiefer- und Sandsteinmassiv vor 200 Millionen Jahren Lavadolorit ein, nach dem Erkalten gab es ein Ausschauen wie ein „verbrannter Berg“, was die rötlichen und violetten Farben verdeutlichen..

Nächster Besuchspunkt sind die Orgelpfeifen. Lava drang hier vor 120 Millionen Jahren in das Schiefergestein ein, das zu eckigen Säulen erstarrte, die wie Orgelpfeifen aussehen. Die Erosion legte diese Formation dann wieder frei.

Im “Petrifriet Forest” oder auch “versteinerten Wald” sind Bäume (“Urwaldriesen”) zu sehen, die im Laufe von 300 Millionen versteinerten.

Die Jahresringe der bis zu 30m langen Bäume sind noch deutlich zu erkennen.

 Ob die Bäume hier auch gewachsen sind, oder ob sie angeschwemmt wurden konnte noch nicht geklärt werden.

Übernachten werde ich in der Namatubis Gästefarm in der Nähe von Outjo.

 

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