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“Spielplatz der Giganten” (“Playground of Giants”)

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Grüne Welten am Naute-Damm

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Canyon Lodge, Fish-Rivier-Canyon, nicht Steintal bei den Flintstones

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Canyon Lodge, Fish-Rivier-Canyon, nicht Steintal bei den Flintstones

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Behelfsflugplatz, Mondlandschaft am Fish-Rivier-Canyon

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Fish-Rivier-Canyon

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Fish-Rivier-Canyon, vom Flugzeug aus

Tag 4: Gochas - Fish-Rivier-Canyon

Weiter geht es am nächsten Morgen über Gochas in Richtung Keetmanshoop (“Hoffnung des Keetman”, in der älteren Schreibweise “Ketmann”), der inoffiziellen Hauptstadt des namibischen Südens.

Die Gravel Roads, d.h., die unbefestigten Schotterpisten (auch “Waschbrettpisten”) genannt, gleichen einer Berg- und Talbahn, da sie über die versteinerten Dünen der Kalahari führen. Im Gegensatz zu den Dünen in der Namib verlaufen diese nicht in Nord-Süd sondern in Nordwest-Südost-Richtung.

Am späten Vormittag erreichen wir den so genannten “Köcherbaumwald”, ein Wald aus etwa 300 Köcherbäumen. Köcherbäume sind Sukkulenten, die sehr lange Feuchtigkeit speichern können.

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Ihren Namen haben Sie aus dem Verwendungszweck ihrer Äste. Einige Kilometer davon entfernt ist der “Spielplatz der Giganten” (“Playground of Giants”), eine riesige Ansammlung überdimensionierter Steine.

Nach einem Tankstopp in Keetmanshoop geht es zum Naute-Damm, dem größten Trinkwasserreservoir in Namibia.

Geplant wurde dieser Staudamm bereits zur deutschen Kolonialzeit, gebaut aber erst in den 60-er Jahren. Beeindruckend ist die 67m hohe Staumauer in der endlosen Landschaft des namibischen Südens. Am Fuße des Staudamms werden bei künstlicher Bewässerung Südfrüchte angebaut.

Je näher wir in Richtung Fish-Riviier Canyon kommen, desto stärker erinnert die Landschaft an eine Mondlandschaft.

In der Nähe des Canyons befindet sich die Canyon Lodge, ein altes Farmhaus, das zu einer wunderschönen Lodge umgebaut wurde.

Die einzelnen Zimmer befinden sich in eigenen kleinen Steinhäusern, die mitten in einem “Steinbruch” untergebracht sind. Mein erster Gedanke: “Jetzt muss nur noch jemand Wilma rufen, dann sind wir endgültig bei Familie Feuerstein”.

Nach dem Abendessen geht es mit dem deutschstämmigen Eigentümer dieses “Gondwana-Projekts” (der Stacheldraht soll von den Farmen verschwinden, die Tierwelt soll wieder die alten Bewegungsfreiheiten haben) mit Landrover und zu Fuß in die Ausläufer des Fish-Rivier-Canyons.

Tag 5: Fish-Rivier-Canyon

Erst wenige hundert Meter vor dem Canyonrand sieht man den Canyon überhaupt. Steht man am Rand, so ist man überwältigt, was 2 Milliarden Jahre alles aus der Erde machen können.

Vergleicht man den Canyon mit dem Grand Canyon, so ist er sicher nicht so farbenprächtig und riesig wie sein “großer Bruder”, aber man denkt dann leicht über den Grand Canyon in den USA: “Typisch amerikanische Übertreibung”.

Da es bei meinem Besuch gerade namibischer Sommer war, ist das Durchwandern des Canyons nicht gestattet.

Mittags ist Siesta auf der Lodge angesagt, bei gut 45°C auch bitter nötig. Unvorstellbar, dass hier im Winter die Nullgradgrenze teilweise unterschritten wird. Abends habe ich vor Ort einen 45 Minuten Rundflug (Cessna 210) mit “Sundowner” gebucht (kostet nur ca. 300 N$ oder 30-40€).

 

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