Tag 21: Maun - Makgadikgadi-Salzpfannen

Auf dem Campingplatz in Maun angekommen gibt es ein Wiedersehen mit unserem roten Elefanten und Fahrer Willard. Willard war die letzten Tage in Maun geblieben und hat auf unsere restliche Ausrüstung aufgepasst.

Nachdem unser LKW wieder voll ausgestattet ist, fahren wir in Richtung Osten weiter nach Nata. Nata liegt am Rande der Makgadikgadi Pfannen. Die südöstlich des Okavangodelta gelegenen Makgadikgadi Pfannen sind in Summe die größten Salzpfannen der Welt mit einer Größe wie Belgien.

Eine der beiden größten Salzpfannen der Makgadikgadi ist die Sowa Pan (wörtlich übersetzt „Salzpfanne“). In ihr mündet der Nata-Fluß unweit des gleichnamigen Ortes. Zur Regenzeit füllt er den nördlichen Teil der Pfanne zu einem regelrechten Salzsee und bildet dann das größte Flamingogebiet Botswanas.

Noch vor wenigen Wochen war die Pfanne laut Aussagen noch unter Wasser gestanden, vielleicht ist ja bei uns auch noch Wasser da. Vorher sind es aber noch mehr als 300km Fahrt auf der Straße bis nach Nata.

Am späteren Nachmittag erreichen wir Nata und bauen unser Camp auf. Zum Sonnenuntergang fahren wir einige Kilometer südlich in Richtung Francistown und biegen dann auf die Piste zum Nata Bird Sanctuary auf.

Am Ende der Piste angekommen zeigt sich die Salzpfanne in ihrer riesigen Dimension. Die blaue Stunde des Sonnenuntergangs in der unendlich wirkenden Ebene lässt die Pfanne in einem surrealen Licht erscheinen.

Was aber inzwischen nicht mehr da ist, ist das Wasser, die Ebene ist absolut trocken.

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Sowa Pan

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Sowa Pan

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Sowa Pan

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Sowa Pan

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Sowa Pan

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Sowa Pan

Nach einem stimmungsvollen Sonnenuntergang fahren wir wieder zurück zu unserem Camp. Unser Abendessen genehmigen wir uns im Restaurant auf dem Campingplatzgelände.

Tag 22: Makgadikgadi-Salzpfannen - Chobe Nationalpark

Durch Elefantenland geht es heute 300km in Richtung Norden nach Kazungula bzw. Kasane im Vielländereck Botswana, Simbabwe, Namibia und Sambia.

Nach einer Stunde Fahrzeit passieren wir die Veterinärkontrolle.

Meist ist es noch karge Kalahari-Vegetation, die rund um Pandamatenga von riesigen landwirtschaftlichen Ackerflächen abgelöst wird und später in dichte Laubwälder übergehen.

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 Elefanten direkt neben der Straße

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Endlose Weiten

Kaum zu glauben, aber bei einem Tankstopp gibt es in Öl herausgebackene Krapfen und dies hier in Afrika? Geschmacklich schmecken sie auch noch wie bei Muttern mit Butterschmalz gemacht.

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Butterschmalz-Krapfen mitten in Afrika

Zur Mittagszeit erreichen wir die Stadt Kasane, dem touristischen Drehkreuz im Nordosten von Botswana. Livingstone in Sambia, VicFalls in Simbabwe und Kasane sind kaum 100km von einander entfernt.

Für den Nachmittag haben wir eine Bootssafari auf dem Chobe-Fluß geplant, genau genommen eine Umrundung des Sedudu Islands. Der Chobe-Fluß hat entlang seines Laufes oftmals seinen Namen geändert, in Angola und Namibia noch der Kwando, dann der Lynyanti und später dann der Chobe bis er bei Kazungula in den Sambesi fließt.

Bei unserer Bootstour werden wir nur den nördlichen Ausläufer des 12000 Quadratkilometer großen Nationalparks zu sehen bekommen.

Hauptattraktion ist aber hier eine flache Grasinsel südwestlich von Kasane, Sedudu Island.

Um diese Insel gab es zwischen Namibia und Botswana einen hundertjährigen Streit, der in den 1980-er Jahren in einen militärischen Konflikt ausartete. Erst ein Schiedsspruch des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag sprach die Insel dem Land Botswana zu.

Auf dem grasbewachsenen 5 Quadratkilometer großen Sedudu Island halten sich sehr viele Wildtiere auf. Vor allem Wildtiere, die vom Festland auf die Insel schwimmen können.

Da Löwen nur sehr ungern schwimmen und für Leoparden Bäume bzw. eine hochwachsende Vegetation als Sichtschutz auf der Insel gibt, ist sie raubtierfrei.

In solch einer Sicherheit wiegend verhaltet sich die Tierwelt den Umständen entsprechend sehr zutraulich.

Mit einem Katamaranboot machen wir uns auf eine dreistündige Bootstour, wir haben das große Boot für uns 8 alleine.

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Sedudu Island

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Sedudu Island - Flusspferd

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Sedudu Island - Krokodil

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Sedudu Island - Waran

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Sedudu Island - Elefant

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Chobe River - Paviane auf dem Festland des Chobe Nationalpark

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Chobe River - Pavian auf dem Festland des Chobe Nationalpark

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Chobe River - Seeadler auf dem Festland des Chobe Nationalpark

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Sedudu Island - Gänse

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Sedudu Island - Büffel und Touristenboot

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Sedudu Island - Marabus

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Sedudu Island - Büffel

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Sedudu Island - Büffel

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Sedudu Island - Büffel

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Sedudu Island - Büffelherde

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Sedudu Island - Büffelherde

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Sedudu Island - Flagge von Botswana

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Sedudu Island - Antilopen

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Sedudu Island - Flusspferd

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Chobe River - etwas großer Tiefgang am linken Boot

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Chobe River - Zuckerrohrplantage und Arbeiter

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Chobe River - Sonnenuntergang

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Chobe River - Sonnenuntergang

Mit unzähligen neuen Eindrücken kehren wir zurück an das Festland und fahren zu unserer Lodge. Da heute offiziell die letzte Nacht auf dieser Tour ist, übernachten wir in einer Lodge. Wie so oft in den letzten Jahren steht mir die Aufgabe zu, die Trinkgeldrede für unsere Mannschaft Reiseleiterin Annika und Fahrer Willard zu halten.

Drei Wochen Namibia und Botswana neigen sich dem Ende entgegen. Morgen werden sich unsere Wege trennen.

Tag 23: Kasane (Botswana) - Livingstone (Sambia)

Die Reise endet offiziell in sambischen Livingstone, nur wir werden dorthin ohne unseren roten Elefanten aufbrechen. Das Prozedere an Grenze wäre für den Übertritt mit LKW zeitlich zu unplanbar.

Auch das südliche Afrika hat seinen BER (Flughafen Berlin) in Form der Kazungula-Fähre bzw. der Brücke über den Sambesi. Diese Brücke will einfach nicht fertig werden und die Fähre selbst ist einfach nur unzuverlässig.

Zusätzlich könnte man fast meinen, sie bauen hier in Botswana bei Kazungula einen Kreisverkehr, um die Grenzformalitäten im Vierländereck zu vereinfachen. Eine Ausfahrt geht direkt an die Grenze zu Simbabwe, wo wir die ersten aus der Gruppe verabschieden.

Die nächste Ausfahrt geht dann zur Grenze nach Sambia, kaum einen Kilometer entfernt.

Die Brücke über dem Sambesi ist aktuell im Bau und in den heutigen Tagen fährt die Kazungula-Fähre nur sehr unregelmäßig.

Die Ausreise aus Botswana ist schnell erledigt. Mit einem kleinen Boot setzen wir am Sambesi über. Nur ob wir nun auf dem Sambesi von Botswana nach Sambia unterwegs waren ohne zufälligerweise ein paar Meter auf namibianischen und/oder simbabwischen Hoheitsgebiet gewesen zu sein, darüber streiten sich sogar noch Experten.

Hat da am Vierländereck dann Jeder mit Jedem einen direkten Grenzverlauf?

Durch das Double-Entry-Visa für Sambia ist die Einreise für mich nach Sambia schnell erledigt.

Nach den Grenzformalitäten werden wir schon von einem Bus des Hotelbetreibers erwartet, der zunächst zum Flughafen von Livingstone fährt, was gut eine Stunde dauert, und dort die heutigen “Rückflieger” absetzt.

Nur zu dritt fahren wir weiter zum Waterfront Hotel in Livingstone.

Ich selbst reise erst morgen ab und nutze den heutigen freien Nachmittag zum ausgiebigen Faulenzen.

Tag 24 und 25: Rückreise

Gut drei Wochen Urlaub im südlichen Afrika neigen sich ihrem Ende entgegen.

Heute werde ich die Heimreise antreten.

Zur Mittagszeit startet der South African Flug (mit der obligatorischen einstündigen Verspätung) nach Johannesburg. Hier habe ich mehrere Stunden Aufenthalt bis zum Weiterflug mit der Swiss nach Zürich. Von dort aus geht es weiter bis zum Ziel nach Nürnberg.

 

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