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Eisberg am Eingang des Tracy Arm Fjord

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Noch ein Eisberg am Eingang des Tracy Arm Fjord

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Eisberg am Eingang des Tracy Arm Fjord

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Tag 17: Bootsfahrt zum Tracy Arm Fjord

Eigentlich wäre heute ein programmfreier Tag. Ich will aber mit einem Teil unserer Truppe die Chance zu einer ganztägigen Bootsfahrt zum Tracy Arm Fjord nutzen. Der Tracy Arm Fjord endet am Sawyer Gletscher und der soll in den Fjord abkalben.

Um 8 Uhr starten wir mit einem 40-sitzigen Boot unsere Tagestour. Der Großteil der Teilnehmer besteht aus einer wirklich attypischen und überaus sympathischen japanischen Reisegesellschaft. Mitglieder einer englischen Sprachenschule aus Osaka haben beschlossen die Heimat ihres Sprachlehrers zu besuchen. Da die meisten zwischen 50 und 60 sind, geht es für japanische Verhältnisse sehr lustig und ungezwungen zu. Wegen des Cheffilmers der Truppe , der fast als (japanischer) Doppelgänger von Jerry Lewis durchgehen könnte, dreht der Kapitän zweimal eine Ehrenrunde, um dessen Mütze unter dem Gelächter der Anderen wieder aus dem Wasser fischen zu können.

Gut 2 Stunden sind wir nach Süden unterwegs, bis wir die Einfahrt des Fjords, einen Seitenarm des Lynn Canals, erreichen. Hier liegen auch schon die ersten Eisberge vor Anker. In den schönsten Blautönen ziehen sie unsere Neugierde in den Bann und mit einem Umfang von 100m sind sie nicht gerade Miniaturausführungen. Der Kapitän läßt es sich natürlich nicht nehmen, den Koloss mehrmals zu umrunden. In der gleichen Art und Weise verfährt er bei den nächsten Eisbergen.

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Eisberg am Eingang des Tracy Arm Fjord

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Tracy Arm Fjord, Eiszwerge vor dem South Sawyer Gletscher

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Tracy Arm Fjord, South Sawyer Gletscher

So geht es nun die nächsten 2 Stunden weiter in den Fjord hinein. Die Fahrt gestaltet sich immer schwieriger, weil wir die kleinen Eisberge als Slalomstangen benutzen müssen. Etwa 3km vor dem Ende des Fjords läßt der Kapitän 2 Seekajakfahrer von Bord, die er hier am nächsten Tag wieder abholen will.

Auf den Eisschollen sind schon die ersten Seelöwen (oder halt irgendwas in der Richtung) zu sehen, sie schauen dem Fortkommen unseres Bootes unbeeindruckt zu.

Langsam kommt hinter der nächsten Kehre eine bläulich schimmernde Eismasse zum Vorschein, der Sawyer Gletscher. Und unbeirrt sucht sich unser Boot den Weg durch die Eisschollen, bis wir etwa noch 200-300m von der Gletscherfront entfernt sind. Wir haben unser Ziel erreicht.

Auf der rechten Gletscherseite ist ein Wasserausfluss erkennbar, ansonsten ist schon fast majestätische Ruhe. Hie und da ein kleiner Peitschenknall, wenn irgendwo im Gletscherinneren ein Eis bricht.

Da ich am Perito Moreno Gletscher in Argentinien schon einmal einen großen Gletscherabbruch erlebt habe, sind meine Erwartungen eigentlich sehr gedämpft, auch wenn es heißt, dass er jeden Tag kalbt.

Aber wir werden nicht lange warten müssen, dann gibt es wieder ein Spektakel und diesmal vom Schiff aus fotografiert. Was da als Ergebnis rauskommt, ist auf der nächsten Seite zu sehen.

 

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