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So geht es nun die nächsten 2 Stunden weiter in den Fjord hinein. Die Fahrt gestaltet sich immer schwieriger, weil wir die kleinen Eisberge als Slalomstangen benutzen müssen. Etwa 3km vor dem Ende des Fjords läßt der
Kapitän 2 Seekajakfahrer von Bord, die er hier am nächsten Tag wieder abholen will.
Auf den Eisschollen sind schon die ersten Seelöwen (oder halt irgendwas in der Richtung) zu sehen, sie schauen dem Fortkommen unseres Bootes unbeeindruckt zu.
Langsam kommt hinter der nächsten Kehre eine bläulich schimmernde Eismasse zum Vorschein, der Sawyer Gletscher. Und unbeirrt sucht sich unser Boot den Weg durch die Eisschollen, bis wir etwa noch 200-300m von der
Gletscherfront entfernt sind. Wir haben unser Ziel erreicht.
Auf der rechten Gletscherseite ist ein Wasserausfluss erkennbar, ansonsten ist schon fast majestätische Ruhe. Hie und da ein kleiner Peitschenknall, wenn irgendwo im Gletscherinneren ein Eis bricht.
Da ich am Perito Moreno Gletscher in Argentinien schon einmal einen großen Gletscherabbruch erlebt habe, sind meine Erwartungen eigentlich sehr gedämpft, auch wenn es heißt, dass er jeden Tag kalbt.
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